Nach Beginn des Wiederaufbaus des Dorfes vermittelte der Formineverein zwischen alten, für Formine nicht mehr aktivierbaren Eigentümer-Gemeinschaften und Personen aus dem eigenen Umkreis, die Interesse zeigten und sich handwerklich einsetzen wollten. Das Ziel war, zu einer Wiederherstellung der zum Teil schon schwer verfallenen Häuser zu gelangen und nicht nur eine versorgungstechnische, sondern auch nachbarschaftliche Infrastruktur aufzubauen. Die Gruppe, die das Studentenhaus übernahm,
bestand aus ehemaligen Studenten des Bremer Hochschullehrers Bodo Voigt.
Wegen der verdeckten Lage am Ortseingang entschied man sich, den Bau aufzustocken und oben eine Loggia anzulegen, um einen Seeblick zu erhalten. Die Grünflächen oberhalb der Teleferica mit Weinlaube und Sitzgruppen werden mit der Frankfurter Schule gemeinsam genutzt und gepflegt.
Es ist überliefert, dass sich früher in der ersten Etage des Hauses eine Osteria befand.