Osteria 2010 - Malte Hagen Olbertz

Das Berliner Künstlerpaar Simone Haack und Malte Hagen Olbertz wohnte und arbeitete im Sommer 2010 zwei Monate in der Osteria.

Während dieser Zeit gab es eine Wiederbelebung des Hauses als Kneipe durch Leon Duevel und Heiner Hellmann.

 

 

Simone Haack
Lago

... Neben jenem inhaltlichen Aspekt der „Schönheit des Alltäglichen”, als ein bedeutendes Thema nicht nur der Kunstgeschichte, sondern gerade auch der jüngeren Zeit, an welches Olbertz sich anlehnt, gesellt sich in technischer Hinsicht eine spätestens seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts zu beobachtende, auffallende Rückbesinnung auf das eher traditionelle Medium der Malerei, wobei die Brechung jener Attribute der als kostbar und dauerhaft wahrgenommenenen Malerei durch die Darstellung alltäglichster, banalster Sujets seitdem zu einem gängigen Topos geworden ist. Christoph Tannert begründet dies mit dem allseits präsenten, medialen Bilderfluss, welcher in seiner Dynamik zu einer Blockierung der Seherfahrung führe. Die Malerei als Medium hingegen verlangsame das Bildersehen: „In der Malerei unserer Tage wird das Bildverschwinden unterbrochen, Zeit angehalten, die Stoptaste gedrückt. ... (Ann-Christin Bertrand zu „EXTÉRIEUR”)

Vom 4. bis 10. September 2010 fand in Berlin eine kleine Ausstellung mit den in Formine entstandenen Arbeiten statt: Formazione.

siehe →  Biographie
siehe →  www.maltehagen.de